Kerwezeit in Sausenheim und Neuleinigen

Im September wird bei uns in der Kirchengemeinde die Kirchweih gefeiert! An zwei Orten, mit zwei besonderen Gottesdiensten:

Kerwegottesdienst Sausenheim

So, 16.9. um 10.15 Uhr Peterskirche Sausenheim

In Sausrum gebbts wärre e schääner Goddesdischt in der Sproch, wie die Leit, die do wohne a schwätze! Pälzisch werd´s werre in der Kärch unn die Leininger Blosmussig is a werre debei. Unn wonn´s Sausrumer Kerwe-kommidee zur rechde Zeit ausm Neschdt kummt, singe und bede die a werre mid. Was e Feschd in unserer Sausrumer Pederskärch.


Kerwegottesdienst Neuleiningen

So, 23.9. um 10 Uhr, St. Nikolaus-kirche Neuleiningen

In Neuleiningen wird es wieder ökumenisch! Im Kirchweih-gottesdienst feiern katholische und protestantische Christen einen Gottesdienst mit einem Agapemahl – einer ganz besonderen Form des Teilens von Brot und Trauben, die über die Grenzen der Konfessionen super funktioniert. Im Anschluss feiern wir bei Wein und Weck die Leininger Kerb im Pfarrgarten des katholischen Pfarrhauses und hören, was unser Kerweborsch Schorsch wieder aus dem Leininger Leben zu berichten hat. Beginnen wollen wir mit dem Gottesdienst, und feiern bis der Wein alle ist.

 

 

 

Feierabend-Treff – Klappe, die Zweite!

„Das soll am Wein belobet sein: Er trinkt am besten sich zu zwein.“

Dieser Sinnspruch geht vermutlich auf den deutschen Lyriker Franz Emanuel August Geibel zurück, der damit wohl ziemlich genau Sinn und Zweck des Sausenheimer Feierabendtreffs getroffen hat. Diesmal von fünf Weingüter begleitet (Hammer, Grün, Kohl-Spieß, Gaul, Schenk-Siebert), lud die prot. Kirchen-gemeinde ein, bei einem leckeren Tropfen gemeinsam den Abend zu verbringen. Das Wetter hat mitgespielt, so dass die Kirchgasse nicht nur für Sausenheimerinnen und Neuleininger zu einem Treffpunkt wurde, sondern sich auch die Fahrräder aus Grünstadt, Kirchheim, Kleinkarlbach und auch darüber hinaus den Parkplatz im Pfarrhof teilten.

Versorgt vom „Treff-Team“ der Kirchengemeinde, das wieder leckere Kleinigkeiten gezaubert haben, klönte, schnackte, erzählte, lachte, philosophierte, probierte und parlierte es in und vor der Zehntscheune bis in die manchmal späte Abendstunde. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Nachbarschaft, die tapfer mitgeklönt hat und den Trubel vor der eigenen Haustür mitmachte. Ihr seid toll!

Mit einer Träne im Knopfloch, weil es schon wieder vorbei war, aber einem Lächeln im Gesicht, weil das nächste Jahr ganz bestimmt kommen wird, bedankt sich das Treff-Team bei allen Winzerinnen und Winzern, bei allen Helferinnen und Helfern und natürlich auch bei allen Besucherinnen und Besuchern, die diese Abende so zu einem Erfolg werden ließen.

Bis zum nächsten Mal heißt es dann: Wir sehen uns in der Kirche wieder, bis es dann wieder heißt – Es ist Feierabendtreff-Zeit in Sausenheim!

Erntedank-Sammelaktion der Präpis und Konfis

Bereits zum fünften Mal werden sich Anfang Oktober die Jugendlichen der Präpi- und Konfigruppe auf den Weg machen, um haltbare Lebensmittel, aber auch Hygieneartikel zu sammeln, mit denen wir den Erntedank-Altar in der Kirche bestücken wollen. Nach dem Gottesdienst geben wir die gesammelten Artikel an die Grünstadter Tafel weiter, die damit Menschen unterstützt, die zur Zeit wenig Möglichkeiten haben, sich am „normalen Warenfluss“ zu beteiligen. Die Jugendlichen leisten mit ihrer Sammelaktion einen wertvollen diakonischen Beitrag zur Unterstützung anderer und erleben hautnah ein Stück Nächstenliebe.

Wir als Kirchengemeinde bitten Sie daher um Ihre Unterstützung und positive Begleitung der Sammelaktion.

An welchem Wochenende die Jugend-lichen genau auf dem Weg sein werden, geben wir durch die lokale Presse und auf unserer Internetseite bekannt .

„Pink Pack“ aus Sausenheim-Neuleiningen sorgt für Spitzenstimmung beim Dekanatskonficup

Faschingsgottesdienst in Sausenheim

Predigt Ihr liebe Leut und Kirchegäst Jetzt steh ich hier und weiß net recht Was denn zu euch sagen soll Denn die Bibel is heut gar net doll. Vom Amos kommt des Stückel gleich Mit Worten schlägt der Windeleich Die Narren, Hexen und die Jecken Die sollt man jetzt sofort verstecken Denn Mussig, Lachen und […]

Musikalischer Epiphanias-Gottesdienst in Sausenheim am 6. Januar 2018 um 18.00 Uhr

 

Zu einem besonderen Gottesdienst laden für die Kirchenregion Grünstadt lädt dir Prot. Kirchengemeinde Sausenheim-Neuleiningen am Samstag, den 6. Januar um ein.

Zum wiederholten Male ist das Vokalensemble Concerto Cantabile zu Gast. Unter seiner Leiterin, Frau Professorin Christiane Michel-Ostertun  gestalten die rund 30 Vokalisten den Gottesdienst feierlich mit aus. Sie singen weihnachtliche Werke u.a. von Poulenc, Sandström, Schütz, und Gabrieli

Liturgie und Predigt wird von Pfr. Christopher Markutzik gehalten, die musikalische und gottesdienstliche Organisation liegt in den Händen von Sabine und Mike Heppes

Der Kammerchor CONCERTO CANTABILE wurde 1999 als Favorit- und Nachfolgechor des Kammerchores CANTABILE (Annweiler) von Markus Heumüller gegründet und aufgebaut. Bis 2007 leitete er den Chor erfolgreich und übergab die Leitung dann an Hagen Wolff. Seit Ende 2011 steht Concerto Cantabile unter der Leitung von Christiane Michel-Ostertun.

Der Kammerchor CONCERTO CANTABILE beschäftigt sich mit anspruchsvoller Chorliteratur aller Stile und Gattungen vom geistlichen Mittelalter bis zur weltlichen Musik unserer Zeit. Neben zahleichen a-capella-Werken hat der Chor 2015 (Carl Loewe: Jan Hus) und 2017 (Christiane Michel-Ostertun: Martin Luther) Oratorien in szenischer Aufführung präsentiert.

Der Chor ist ein Ensemble von 30 geschulten bzw. ausgebildeten Sängerinnen und Sängern aus der Region Rhein-Neckar. Sie kommen jeden Monat einen Samstag zur Probe nach Mannheim.

Erntedanksammelaktion

31 – in Worten – einunddreißig Kisten voller Lebensmittel und Hygieneartikel konnten die Konfis und Präpis aus Sausenheim, Neuleiningen und Grünstadt zusammensammeln und die Grünstadter Tafel weiterreichen. Dazu kommen noch ca. 450.-€ an Spenden, wie wir einsammeln durften und den Bedürftigen unserer Region zukommen lassen konnten. Wieder einmal haben sich sowohl die Jugendlichen, als auch Sie, die Geberinnen und Geber in ihrer Bereitschaft übertroffen, etwas zum Wohl anderer beizutragen. Ein Dank geht auch an die betreuenden Ehrenamtlichen: Danke für Eure Hilfe!

Rückschau auf die Kunstaustellung „SIEBEN…der Geist aber macht lebendig“

Vom 18. August bis zum Reformationstag am 31. Oktober erwartete die Besucher unserer Kirche ein ungewohnter Anblick:

In den beiden geöffneten Torflügeln des Glockenturms erstrahlte ein weißes Leinentuch, auf das ein filigraner Kranz seinen Schatten warf. Die Lichtinstallation „tela“ von Anna Balthasar lud ein, den Blick auf dem Tuch ruhen zu lassen, um dann nach einer Weile der Lebendigkeit des anfangs eher starr wirkenden Schattens und der Nuancen des Lichts gewahr zu werden.

Goldglänzend und monumental und den Raum beherrschend wand sich im vorderen Kirchenschiff eine Skulptur spiralförmig dem Sternenhimmel entgegen. Die Künstlerin Iris Brahm hatte die große Himmelsleiter mit Namen „Scala“ aus Blitzableiter-Draht, Magneten und Rettungsfolien gestaltet. Stellte man sich mit Blick nach oben in das Innere der Spirale, konnte man schon das Gefühl haben, emporgezogen zu werden.

Die Kunstobjekte, die im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz eigens für die St.-Peters-Kirche Sausenheim angefertigt worden waren, forderten auch sonst vom Betrachter im wahrsten Sinne des Wortes das Einnehmen neuer Standpunkte.

Um die wunderschönen und ästhetischen Aktbilder „Flawless“ von Maike Baur zu entdecken, musste man in die intime und verborgene Zone hinter das Gitter vor dem Kanzelaufgang treten. Die Wahl des Ausstellungsortes für Aktbilder in der Kirche war genau richtig.

Plakativ wirkte dagegen „All Eyes On Us“ – Die Schwarz-Weiß-Fotoserie von Narina Movsisyan mit kritisch-streng blickenden jungen Männern und Frauen an der Orgelempore, dort, wo der Blick automatisch hingeht, wenn man in den Bänken sitzt, war ein starker Gegenpart zu den altbekannten Aposteln auf der Emporenbrüstung gegenüber.

Raum für Interpretation ließ der großformatige Schwarz-Weiß-Foliendruck (o.T.) von Laura Fee Hildebrand an der Nordwand der Kirche.

Die „Wolken“ aus Draht von Anna Eufinger wurden durch eine atmosphärische Beleuchtung unter der Emporendecke im Spiel aus Licht und Schatten lebendig.

Mit einem schwarzen Klebebandkreuz war die Position gekennzeichnet, von der aus sich das Bild „feminism“ von Robin Schmitt für den Betrachter perfekt in den Blick auf die (früher ausschließlich den Männern vorbehaltene) Empore einpasste. Manch einer dürfte beim flüchtigen Hinschauen die beiden gemalten Frauen (zwei der mitwirkenden Künstlerinnen hatten sich als Modelle zur Verfügung gestellt) für real anwesende Personen gehalten haben.

Im Rahmen der Ausstellung fand am 30. September um 19 Uhr ein wahres „Orgelfeuerwerk“ mit dem Ehepaar Lenz aus Wiesbaden statt. Humorvoll und mit passenden kleinen Geschenken wie Bonbons stimmten die Organisten die Zuhörer auf die einzelnen Orgelwerke ein.

Mit der Finissage am 21. Oktober, bei der der Organist Dominik Hambel für den musikalischen Rahmen sorgte, wurde die Ausstellung offiziell beendet.

Bilder der Ausstellung finden Sie auf unserer Webseite unter